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Pornichet Select – good points and bad points plus some adventures :-P

Bild könnte enthalten: Ozean, Himmel, im Freien, Wasser und Natur

The Pornichet Select is the first solo mini race of the season here on the atlantic coast. The weather forecast predicted eastertly and north-easterly. predicting not very stable and cold but with quite a bit of reaching.

We had 70 boats on the start line, fairly crowded, and passing the offset mark was a stressful moment in 15kn of very shifty breeze with all those boats around not manoevering very quick in single handed mode.

My first adventure started when I borke one of my winchhandles and lost the other one overboard an houre later 😦 Not a good situation on a prototype where the keel is canted by a purchase system wich is poyered by a winch, and adjustable rig yhich has to be put under tension again when adjusted. I figuerd out that i could put sheets from one cockpit winch to the other and stand on the sheet in the middle to tension it, so manoevres just got a bit longer with Simon jumping around on a sheet in the cockpit after every sail adjustement.

Only 24h later i remembered that i took a paire of vicegrips with me, my new winchhandle problem was solved, felt a bit stupid for not having come up with that idea 24h earlier 😛

Half way through the race after a good catch up on a reaching leg up to the 4th position I got myself tangled up in a lopster pot in the middle of the night, the line has cought just qbove the keelbulb, i couldn’t get rid of it by sailing backwards so I had to find a way to the line and I was not very keen on simming in the middle of the night on my own. I did not have anything long enough on board to get down to the line, so I Extended a mainsailbatten with my boathook and some tape. Finalement I was able to get to the line and cut myself free. Only by daylight I could see that there was still a bit of that lobster buoy hanging off my keel, that explainded my lack of speed after the incident.

With a big lack of sleep and light upwind conditions the end of the race was complicated as I havent figured out my speedproblem in those sort of conditions yet and on top of that I was not that fresh anymore in my head. sometimes halucinating a bit and cerainly not alone in my head all the time. I lost auite a lot of places by going slow and being on the wrong side of a left shiftm I ended up in 12th position.

Resume: some good points in there for shure an improvement from last race but still some work to do!

 

What is next:

Traing and testing in Lorient and deciding on the adjustement to improve upwind performance, as well as a stability test to be able to optimize the keel weight

I want tho thank all the sponsors and supporter of Eight Cube for this season!

 

Simon SUI 888

 

 

 

 

 

 

 


Season 2017 is about to start, 888 almost ready!

 

As some of you already know, I could not resist the tempation to sign up for an other Minitransat last December 🙂 There was that feeling that I haven’t got all there is out of Eight Cube yet, so I put her in a boatyard (to be exact meragitee so not just any boatyard). The primary aim was to improve the allround abilities of the boat and make the boat more reliable. I got rid of my L-Foils and replaced them by good proven daggerboards to gain weight and improve lightwind abilities of the boat. The ruddersystem wich made some problems on the last transat has been partly redesigned to improve the reliability. Along the way I have repainted the deck as the nonskid solution we chose at the beginning didn’t age well at all, so the deck has gone a bit brighter aswell that I can keep walking around barefeet even when the sun is burning down on it.

A rulechange would allow to fit foils to the boat which are wider than the 3m width of the hull so we started looking at DSS solutions (Dynamic Stability System) but for now the budget is to thight to do these sort of modifications even though the gain in righting moment looks very promising.

If everything goes well 888 will be back in the water next week and we will start training immediately!

The first race of the Season will be the Lorient Bretagne Sud beginning of April 150nm doublehanded together with Axel Trehin who sailed the last Minitransat on 716.

 

Deutsch:

Wie einige von euch schon wissen konnte ich letzten Dezember nicht wiederstehen mich nocheinmal für das Minitransat anzumelden mit meiner Eight Cube 🙂 Da war dieses gefühl dass ich noch nicht alles aus der 888 rausgeholt habe, also gieng es in die Werft (nicht irgend eine sondern Meragitee in Port la Foret). Das Ziel war das Boot allround fähiger zu machen und die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Ich habe meine L-Foils durch gute getestete Schwerter ersetzt um die Leichtwindfähigkeiten zu verbessern. Dazu kam auch noch ein neuer Decksanstrich nach dem der alte Antirutsch gar nicht gut gealtert hat, ich habe provitiert das Deck etwas heller zu machen dass ich auch bei brennender Sonne im Passat noch Barfuss unterwegs sein kann 😛 

Eine Regeländerung erlaubt Rumpfanhänge die über die Rumpfbreite von 3m herausragen, wir haben begonnen eine DSS Lösung (Dynamic Stability System) zu studieren, im Moment ist aber das Budget für eine solche Modifikation nicht vorhanden, auch wenn das potential gross wäre.

Eight Cube wird nächste Woche wieder ins kalte Nass gesetzt und das Training beginnt gleich danach. 

Die erste Regatta wird die Lorient Bretagne Sud anfang April sein 150 Meilen Zweihand zusammen mit Axel Trehin welcher das letzte Mini auf 716 gesegelt hat.

 


Film Premiere :-)

Einladung

Download the PDF here: Premiere

 


Spirit of the class mini


France TV Sport SUI888


Mission Barcelona accomplished!

MareNostrum

Die erste Regatta mit der Eight Cube liegt jetzt hinter uns, was heisst das 50% der Minitransat Quali gesegelt sind, ein gutes Gefühl. Ich sitze gerade im Club Nautic Garraf dem einzigen kühlen Ort in dieser Marina. Es hat gut getan endlich einige Meilen mit dem Schiff machen zu können. Ich war vor der Regatta nervös, da wir in Frankreich keine Zeit mehr hatten das Schiff zu segeln nach der Reparatur des Kielsystems. Die Nervösität wurde schon viel kleiner nach einem kurzen Testschlag verfolgt von einer Kameralinse des SRFs  am Donnerstag vor der Regatta. Die Modifikationen am Kielsystem haben genützt, das Spiel wurde reduziert und das ganze System ist generell steifer geworden.

Das Feld der Minis war nicht sehr gross, auch war die Eight Cube der einzige Proto der letzten Generation, für uns spielte das nicht so eine Rolle, denn wir waren gekommen um die Quali Meilen zu sammeln und das Boot auf dem Wasser zu testen.

Die Vorhersage für die Regatta sagte nicht viel Wind voraus, ja zeitweise auch gar nichts. Die Sonnencreme und Sonnenhüte waren obligatorische Ausrüstung an Bord, denn die Sonne brannte unbarmherzig. Nach einem Start bei Seabreeze ging es Vorwind bis NE von Barcelona um eine Bahnmarke, schon von Anfang an hatten wir mehr Speed als der Rest des Mini Feldes und der Abstand wurde stetig grösser. Mit dichteren Segeln gieng es dann gegen Abend Richtung Menorca nach dem wir die Boje vor Barcelona gerundet hatten. Als dann der Tramontana einsetzte, drehte die Windrichtung drastisch und wir konnten wieder Vorwindsegel setzen. Die ganze Garderobe haben wir durchprobiert bis Menorca, angefangen vom Code 0 (flacher Gennacker) zum Code 5  über den Medium Spi bis zum grossen Spi um schliesslich um Menorca zu halsen. Wir hatten unser kleines Race mit einer 40ft ORC Yacht die in einer anderen Klasse am Start war. Diese lief bei Leichtwind sehr gut und Tief womit wir  mit der nicht halb so langen Wasserlinie etwas mühe hatten. An Bord hatten wir allerhand zu tun mit den vielen verschiedenen Trimmmöglichkeiten (Schwenkkiel, Foil hoch/runter, Rake Foil, Mast Rake…) leider konnten wir uns nur an unseren Instrumenten und dem Gespür kontrollieren, denn der direkte Vergleich mit einem anderen Neueren Proto fehlte leider. Als wir Menorca gerundet hatten schlief der Wind dann nach und nach ein. Am Sonntag Abend nach dem wir am Nachmittag weit weg von der Küste doch noch ein bisschen Seabreze erwischt haben  schlief der Wind wieder ein, 27nm vom Ziel. Erst am Morgen 12h später und unzählige flop flop flops der Segel später giengen wir dann über die Ziellinie, ein gutes Gefühl ohne grosse Prlobleme um den Regattakurs rum gekommen zu sein.

 

Eine frage bleibt jedoch, die der Performance des Bootes wie schnell ist sie wirklich, wir werden mehr wissen nach der nächsten Regatta, der Transgascogne an der fast das Ganze Minitransat Feld eingeschrieben ist. Sicher ist aber das wir von Tag zu Tag mehr über das Schiff lernen und je länger je mehr “Gänge” finden. Es wird sich herausstellen wie viele Gänge es wirklich schon sind bis nach der Transgascogne.

Manta

Eine eindrückliche Begegnung mit Manta Rochen in der Flaute die während mehreren minuten das Schiff umkreisten.

 

 


Vielen Dank an Acryline für die Schwertführungen!

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Nach drei Tagen Fräsarbeit sind die nicht ganz simplen Schwertführungen fertig! Vielen Dank an Acryline (Kunststoff und Werbetechnik) für das Fräsen dieser aufwendigen Teile (4 der Teile haben die Rundung der Rumpfform zusätzlich zum Schwertausschnitt).

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Proto Build Part 2

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Wo stehe ich mit meinem Proto Projekt? Ich habe Euch nicht vergessen, zwischen zwei Präsentationen in der Schweiz über das Projekt und der Werkstatt, hier einige Neuigkeiten:
Mehr als ein Monat sind vergangen seit wir den Rumpf und das Deck in der Werft GEPETO zusammengefügt haben. Einfachheitshalber habe ich den leeren Rumpf nach Oberglatt bei Zürich gebracht wo auch mein letzter Mini Go4it schon fertiggebaut wurde.
In einem Hangar bin ich mit Zürcher Freunden daran den Rumpf zu schleifen, Löcher anzubringen, zu malen und Decksbeschläge anzubringen. Der Innenraum hat seine definitive Form erhalten, danke an “Malermeister” Ueli der mir auch seine Werkstatt, seine Zeit und Energie zur Verfügung stellt. Die ersten elektrischen Bauteile sind auch schon eingebaut. Die Innenfarbe ist in schlichtem schwarz gehalten… die Aussenfarbe ist noch nicht definitiv bestimmt.
Kiel, Ruder, Mast und Baum sind im Bau in Frankreich, ich hoffe das die Lieferfristen diesmal besser eingehalten werden.
Also ich muss zurück zur Arbeit.

 

Ou en suis-je sur mon projet proto ? Je ne vous ai pas oubliè, entre deux présentations en suisse du projet et le chantier, je vous envoi des nouvelles :
Voilà plus d’un mois que le pont et le fond de coque ont été assemblé au chantier GEPETO. Pour des raisons de facilité, je suis partit avec la coque nu en suisse du côtè de Zurich. Elle a donc pris place dans un hangar lieu ou mon serie le nacira avait pris forme. Depuis 4 semaines, mes amis zurichois viennent m’aider pour ponçer la coque, faire des trous, peintre, mettre l’accastillage.
L’intérieur du bateau a pris sa forme définitive, le vernis a été giclé par Ueli (qui nous prête le local, son temps, son énergie). L’électronique apparait un peu partout, le système de ballasts est encore en cours de finition.
La couleur à l’intérieur est noir comme la plupart des protos donc pas de surprise à ce niveau là…la couleur extérieur n’est pas encore déterminée ? il ne reste qu’a parier.
Pour ce qui est des safrans, derives, le mât, le bulbe, tous sont en cours de fabrication je croise les doights pour les dates de livraisons.
Comme tout les chantiers nous avons accumulé du retard mais on ferra tout ce qu’on peux pour être présent lors des courses de qualification avec les copains. Aller j’y retourne.

 

Where I am at with my proto project? I didn’t forget you, between two presentations in Switzerland of the project and the building location, i send you some news:
More then one month has gone since the hull and the deck has been assembled in the shipyard GEPETO. To better progress with the boat, I took the hull back to Switzerland more precise to Oberglatt near Zürich.
In a hangar I’m working with friends from Zurich to sand, paint and install the rest of the fittings. My friend Ueli which accomodates the boat in his hangar has helped with his knowledge, time and energy. The installation of the electronic equipement is well under way aswell on the freshly painted interior. The inside colour is black… and the outside colour is not yet determined. The time is running, keel, rudders and mast are in production in France, lets hope they stick to their delivery dates!.
I have to get back to work

 

rohrleitungsbau brombach

rohrleitungsbau brombach

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SoftART mit an Bord!

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Es gab ein Logo mehr auf Go4it!

Das in Zürich ansässige Unternehmen ist spezialisiert auf Softwareentwicklung im technischen Bereich, wie zum Beispiel die Programmierung von Industrierobotern oder die Automatisierung von CAD- und Fertigusprozessen.

Ich freue mich dieses Abenteuer mit Softart teilen zu können.

Vielen Dank an SoftART, speziell an Stephan und Janine

Logo SoftART AG


Club 819 auf Acryline Homepage!

Acryline

Go4it jetzt auch auf der Startseite von Acryline zu finden. Acryline welche mein Projekt unterstützt ist spezialisiert auf Kunststoffverarbeitung im dekorations- so wie im technischen Bereich.

Merci viel mal!

http://www.acryline.ch

 


Acryline unterstützt Go4it!

Acryline

Vor eineinhalb Jahren habe ich die Firma Acryline kennengelernt, da ich mein Schiff bei Naefwerk fertigbaute welches bei Acryline eingemietet ist. Acryline ist ein Unternehmen spezialisiert auf die Kunststoffbearbeitung, vom bedruckten Werbetafeln bis zu komplexen Teilen gefräst aus hoch belastbarem Kunststoff für die Hitech Industrie. Unterstützung bekam ich schon zu dieser Zeit, in Form von einigen Werkzeugen welche ich benutzen durfte, wie auch einige spezielle Teile aus Kunststoff welche Acryline für mich gefertigt hat.

Jetzt hat sich Acryline entschieden sich auch finanziell an meinem Projekt zu beteiligen und mir helfen an der Startlinie des Minitransat 2013 zu stehen.

Vielen Dank!

Ein Portrait der Firma:

http://www.acryline.ch/video.html


Les Sables – Azores – Les Sables Full Story Leg 2

In the Azores after the repairworks were finished in time the Boat went back in the water the day before the start. Other minists helped me out on various occasions, thanks to all of them.

At the weather briefing we found that the start could get very windy everyone was mentally prearing himself for a hard first 24h and a couple of houres later the decision to delay the start for a day, that the front passes before we are out there.

Starting at 1800 on the 15th it was gusting up to 38kn on the startline. With a downwind start we left to sail out in between Pico and St.Jorge. There was one Proto the 719 wich took a perfect start then he was passing the startline fully powered up with a medium kite up. The rest of the fleet couldn’t look at that for long and everyone hoisted at least a code5. I hoisted my code5 quite early but then i would have had to jibe to get around the bottom of Pico so i changed to my medium kite with reef, it was a bit rock and roll with a boat taking off like mad! hitting 19.5kn max on the GPS during that time, everyone was asking himself how long we would be able to keep that pace up.


The routings we did before the start were taking us quite far north before jibing to go more east after,far away from the direct route. Most of the fleet decided to stay closer to the rumbline and not tracking that far north, for me it was clear that i will go north already before the start, then all the models agreed that it would go through the north and aswell if I wanted to change the general ranking I had to catch up at least 10h so I had to do something more extrem than the guys in front of me in the rankings.

 

I had a good day pushing hard under medium kite with 810 Aymeric close to me. I spent long houres on the helm than the pilot couldn’t handle the medium kite in this breeze. At night there was no moon and cloud cover, so it was impossible to see the kite or the waves,  I diceded to change to code5 (small flat fractional Kite) and putting the pilot on. I had found quite a good trim and setup on the pilot that I was still doing up to 14kn under pilot which gave me the oportunity to “sleep” a bit while bracing myself in the boat. Next day was exactly the same, helming as soon as there was enough light untill it was gone again. My jibe to the east was placed about 50 miles further north than Aymerics which gave me an advantige the following days.

After three days i took my first weatherforecast aswell as the rankings, I was placed second. Ariving in the biscay there was a high pressure blocking the route to les Sables d’Olonne. For the first time since I jibed I had an other mini in VHF range, funny enough it was 719 Nico the proto which was leading the race, I got to know afterwards, that at that point the whole proto fleet apart from Nico was behind me 🙂 The speeds dropped down and I was waiting anxiously for the next weatherforecast to find out how this highpressure zone was moving and how much the boats behind could catch up. I placed myself quite far north higher than the latitude of Les Sables already 200nm from the finish and was hoping to get around the top of this highpressure zone. While being in regular VHF contact with 788 Aymeric Chapellier the second proto in the fleet we were trying to find our way through this high pressure without stopping for too long. The second seriesboat 810 took me a few miles every day, but finally about 50 miles from the finish a northwesterly breeze kicked in and I was flying towards the finishline with big kite up doing 11-13kn of boatspeed by bright sunshine! What a way to end this race. At 22.15 UT I crossed the finishline as first series boat. I was very happy that I managed to keep the lead all the way to the finishline and after the struggles and disappointment of the first race I was even happier, winning a singlehanded leg for the first time.

 

 

I am now in Lorient, my mini is out of the water and I have to admit I am a bit sad that the race is already over! I had an awesome time on the water and ashore. For shure there were moments of struggle and disappointment, at times I was close to my limits and I realized it is not that straight forward even to finish this race. Though one thing has to be said, we race hard against each other but there is such a good camaraderie in this class that it feels like a big family.

 

 

Als die Reparaturarbeiten beendet waren wurde mein Mini wieder zu Wasser gelassen am Tag vor dem Start. Ich möchte den Miniseglern danken die mir link und rechts zur Hand giengen!

 

Am Meteobriefing erfuhren wir das es ziemlich rau zu und her gehen wird nach dem Start, viele von uns hatten sich mental schon auf schwierige erste 24h eingestellt. Wenige stunden später erfuhren wir das der Start um einen Tag verschoben wird, da die Front zu stark sein und wir am nächsten Tag hinter der Front starten würden. 

Als wir um 1800 Uhr starteten hatte es Böen bis 38kn auf der Startlinie. Mit einem Vorwindstart segelten wir hinaus richtung Kanal zwischen Pico und St.Jorge. Ein Proto schreckte vor nichts zurück, Nico 719 passierte die Startlinie unter Volldampf mit einem Medium Spi der das halbe schiff aus dem Wasser hob. Wir konnten uns das nicht lange ansehen und es setzte fast jeder mindestens eine Cdode5 (kleiner flacher Spi). Ich setzte mine Code5 als eines der ersten Serienboote, musste dann aber schnell feststellen das ich nicht tief genug segeln konnte ohne speed zu verlieren um  um das untere ende von Pico rum zu kommen, also wechselte ich schnell zum gerefften Medium Spi, so ging es mit viel mehr druck in die Tiefe, doch in den Böen war es etwas rock and roll mit einem Boot das zeitweise fast abhebte und sich aber auch manchmal in einer Welle festbohrte. Ich sah 19.5kn auf dem GPS an einem Punkt! Wir fragten uns alle wie lange wir diese geschwindigkeiten aufrecht erhalten können. 

Die Routings (berechnung der idealen Route anhand von Referenzgeschwindigkeiten und Wetterdaten) die wir vor dem Start simuliert hatten führten alle weit in den Norden bevor sie dann mit einer Halse wieder mehr in Richtung Osten führten auf Les Sables zu. Eine Route weit vom direkten Kurs. Für mich war schon vor dem Start klar das ich nach Norden gehen werde und mehr oder weniger dem Trend der Routings folgen werde, denn alle Wettermodelle waren sich einig das der schnellste Weg über eine Route weit im Nordern führte. Ausserdem musste ich etwas extremer segeln als die vor mir liegenden im Klassement denn ich hatte 10h Rückstand auf den 6ten und mehr als 21h auf Justine 824 die die erste Etappe gewonnen hat.

Ich hate einen super aber anstrengenden Tag Aymeric 810 und Ich jagten uns gegenseitig nach Norden. Steuern war angesagt, denn der Autopilot hatte das Schiff unter Medium Spi nicht mehr im Griff, also hiess es Code 5 wenn ich den Autopilot brauchen wollte. In der Nacht wurde es schwierig, da kein Mond am Himmel war un ich zusätzlich noch unter eine Wolkendecke fuhr konnte ich weder Spi noch Welle sehen, was das steuern extrem schwierig machte vor allem nach 16h an der Pinne. Ich verkleinerte auf die Code5 und war unter Autopilot für die Stunden in absoluter Dunkelheit, mit einem guten Trimm und angepassten Autopiloteinstellungen erreichte ich immer noch Spitzengeschwindigkeiten von über 14kn. Ich konnte so etwas “schlafen” wie immer in 15min Stücken. im innern muste ich mich gut verkeilen um Schlafen zu können da die Bewegungen des Bootes heftig waren. Der nächste Tag verlief genau gleich sobald ein wenig licht war übernahm ich wieder das Steuer und setzten den Medium Spi, welcher nicht wieder runter kam bis es wieder Dunkel war, folglich mit mir an der Pinne über diese Zeit, die Schotensäcke füllte ich zuvor mit Wasserflaschen und Energieriegeln. 

Meine halse im Norden machte ich etwa 5h später den Aymeric was ca. 50nm Nord-Süd distanz ergab, diese Distanz hielt mich länger im starken Wind und ich konnte in den folgenden tagen die Führung erobern. Als wir eingangs der Biskaya ankamen blockierte ein Hochdruckgebiet den direkten Weg nach Les Sables d’Olonne. Zum ersten Mal seit meiner Halse hatte ich wieder ein mini in Funkreichweite, es war Nico 719 der führende Proto! Ich erfuhr danach, das ich zu diesem Zeitpunkt vor allen Protos lag ausser Nico. Die Geschwindigkeiten fielen als es in richtung hochdruck gebiet gieng, nervös wartete ich auf den Wetterbericht über den Weltempfänger und das Klassement danach um zu erfahren wie viel die Flotte von hinten aufgeholt hatte. Ich hatte mich ziemlich hoch im Norden platziert eingangs Hochdruckgebiet bereits 200nm weg von les Sables lag ich höher als die Ziellinie und hoffte im Norden um die Hochdruckzone herumsegeln zu können als diese schwächer wurde. Während ich in regelmässigen Funkkontakt mit Aymeric Chappellier 788 war versuchte ich das schiff in der Flaute in bewegung zu halten. Mein nächster Verfolger Aymric Belloir 810 gewann jeden tag etwa 4 Meilen auf mich. 50nm vom Ziel frischte die briese endlich wieder auf und es gieng unter grossem Spi mit 11-13kn richtung Les Sables und das bei strahlendem Sonnenschein, was für ein ende dieser Regatte! Ich überquerte die Ziellinie als erstes Serienboot um 22.15 UT. Ich war überglücklich meinen Vorsprung ins Ziel retten zu können, umso mehr weil die erste Etappe mit einer Strapaze und Enteuschung geendet hatte.

Ich bin jetzt zurück in Lorient und bald schon wieder zurück in der Schweiz, doch ich bin etwas traurig ist das Race schon vorbei, ich hatte eine super Zeit, auch wenn es manchmal hart und ich nahe an meine Grenzen stiess bleibt es eine unvergessliche Erfahrung. Ich erkannte auch das es bei diesen langen Rennen nur schon eine Herausforderung ist überhaupt das Ziel zu erreichen. Eins bleib noch zu sagen, auuch wenn wir hart und um jede Bootslänge kämpfen auf dem Wasser ist die Kameradschaft zwischen den Miniseglern einmalig es fühlt sichan als wären wir eine grosse Familie.

 

 


1000nm Qualifier einige Eindrücke / few Impressions

First turning point Ile de Ré / Erste Bahnmarke nach Lorient Ile de Ré

 A few miles later rounding the Plateau de Rochebonne at night so not much to see other than a few numers on the GPS to proove that i have been there.

Einige Meilen später rundete ich das Plateau de Rochebonne bei Nacht also nicht sehr viel zu sehen ausser ein paar Nummern auf dem GPS

The following turningmark is Cunninbeg in the Irish Sea so quite a few miles away. Outside of the TSS off Ouessant i found more than enough wind, the wind came from the south so it was managable even with the 4-5m waves at times.

Die nächste Boje die es zu runden galt liegt im Irischen Meer also einige Meilen nordwerts, auf dem Weg dahin bin ich ausserhalb von Ouessant durch und fand dort auch mehr als genug Wind, da er aber von achtern kam war der Seegang handlebar auch noch mit 4-5m Wellen.

In the Irish Sea I had to slalom in between all the fishing boats and had no wind for rounding the Cardinal at Cuninnbeg

Im Irischen Meer musste ich slalomfahren um all die Fischerboote und als ich mich dem Kardinal in Cuninnbeg näherte fiel der Wind zusammen.

On the Way back I found a friend, Kalonig with Ian an other Mini which has been around me in the last few races, we had a few chats on the VHF. We sailed together not always in sight but always in VHF range through the Four and Raz de Sein untill I took course to Lorient just before the Glenants, Ian still had to do the Loop to the south around Ile de Ré and Rochebonne.

Auf den Rückweg habe ich noch einen Freund getroffen, Kalonimit IAN einen anderen Mini der schon in den letzten paar Regatten oft um mich herum war, es war amüsant immer mal wieder mit jemandem über Funk zu plaudern. Wir segelten zusammen durch den Four und Raz de Sein, vor den Glenants trennten sich unsere Wege wieder, da Ian noch die Schlaufe um Ile Ré und Rochebonne machen musste.

7 Days and 14h after I left Lorient i was back on the pontoon. With that I have finished my qualifying passage for the race Les Sables – Acores- Les Sables.

Just have to wait for the confirmation of the class, that my logbook was kept accurately and my sights were worked out properly.

7 Tage und 14h nach dem ich aus Lorient ausgelaufen war, habe ich wieder Angelegt und somit meinen Qualifikationsparcours für die Regatte Les Sables-Acores-Les Sables beendet.

Jetzt muss ich noch auf die Bestätigung von Classemini warten, dass mein Logbuch korrekt geführt war und meine Sonnenschüsse wie gewünscht ausgerechnet und konstruiert sind.


Verspätete deutsche Version des UK Fastnets

Schon vor der Regatte der Wetterberich versprach eine anspruchsvolle Regatte mit vielen Wind-Transitionen und 30h mit 25-35kn amwind in den ersten zwei Tagen. Das ist vielleicht der Preis den wir bezahlen mussten für die 110nm Vorwind in der letzten Regatte.
Als die Regatte Sonntags startete mit einem kleinen inshore race welches etwas hecktisch in einer kompackten Flotte war. Eine etwas zu knapp genommene Layline brachte uns etwas in schwierigkeiten und wir musten einen 360er machen weil wir die Lufmarke berührt haben.
In der Leadergruppe waren wir unterwgs zur ersten Bahnmarke Eddystone Rock. Als wir an der Englischen Küste richtung Westen aufkreuzten frischte der Wind kontinuierlich etwas auf, wir wussten alle das wir 30h mit viel viel Nass und hartem amwind segeln vor uns haben, begleitet von einer kurzen hohen Welle wie sie im Englischen Kanal typisch ist. Unser erster Fehler auf diesem Amwind war, dass wir die rechte Seite im Bezug auf die Flotte nicht verteidigten und uns während der Passage der Scilly Islands auf der linken Seite der direkten Verfolger befanden mit einem angekündigten Rechtsdreher. Dies kostete uns einige Plätze. Kürtz darauf kam die Front und die Waschmaschine startete, 25, 27, 28, 30 mit böen in den hohen dreissigern, auch die Welle wurde noch etwas steiler und grösser. Mit 2 Reffs im Gross und 2 Reffs im Solent fanden wir eine gute Geschwindigkeit mit einem guten Kompromiss zwischen Höhe und Speed, wodurch wir wieder ein zwei plätze zurückgewinnen konnten. Es war sehr nasse Segelei, und Nils tauschte sein nicht ganz Wasserdichtes Ölzeug gegen den Überlebensanzug nach den ersten paar stunden in der Front.

Am Dienstag beruhigte sich die Sache dann etwas, doch wir schenkten der nächsten Transitionszone nicht genug Aufmerksamkeit und erwischten nur gerade so ein Wetterbericht über Funk, den wir offensichtlich missverstanden haben. Wir erwarteten einen Dreher auf Süd West also nach links, als boot am weitesten links der Flotte der Wind begann dann aber rechts zu drehen, wir bezahlten teuer und verlohren einige Meilen auf die Leader. Am nächsten Tag rundeten wir den Fastnetrock bei Tageslicht, zu unserer Erleichterung hatten die Leaderboote in der Flaute hinter dem Fastnet etwas abgebremst und wir konnten den anschluss wieder herstellen, was sehr gut war für die Moral an Bord. Den ganzen weg der Irischen Küste hoch segelten wir in sichtweite mit Loic und Thierry einem anderen schweizer Mini und Ian auf Kalonig mit welchem ich mich schon während der Pornichet Select duellierte. Wir verloren etwas Distanz auf dem Vorwind auf die beiden Pogo2s mit uns.
Angekommen an der nördlichsten Bahnmarke Cunningbeg gieng es wieder mal auf einen Amwindschlag! In diesem mittleren Winden schafften wir es die verlorene Distanz vom Vorwind auf 697 und 539 wieder aufzuhohlen, einige Stunden später waren wir Seite an Seite mit den Beiden. Der Wind frischte auf und drehte etwas, so dass wir schon fast den Gennacker setzen konnten, zwei Versuche einer unsererseits und einer von Ian zeigten aber dass der Winkel noch ein wenig zu hoch war für den Gennacker. Etwas später endlich unter Gennacker mit sehr viel druck im Schiff gieng es ziemlich schnell richtung Landsend. Das Gross war gröstenteils voll ausgefiehrt und erinnerte mehr aneinen Fahnen als an ein Segel, denn der Winkel war immer noch sehr hoch für den Gennacker. All unser Material war in den hintersten ecken im luf des Schiffes gepackt. Die ganze Sache wurde noch ein wenig anspruchsvoller als wir uns Landsend näherten, denn die direkte Route führte uns zwischen Landend und einigen Felsen durch dies Nachts bei nicht alzu guter Sicht und 12-13kn Bootsspeed. In diesem Momennt konnten wir uns nur vollständig auf unsere GPS-Wegpunkte verlassen, denn es gab keine möglichkeit bei diesen bedinungen eine Karte zum Navigieren raus zu hohlen!

Nach der Passage von Lands End sahen wir zum ersten mal seit einigen Tagen Teamwork 824 das führende Boot der Serienflotte aud dem AIS, sie waren 3nm vor uns. Wir diskutierten viel und versuchten die verschiedenen Optionen für das letzte Stück bis zum Ziel abzuwägen. In der gleichen Zeit einmal mehr mussten wir uns gegen 25 – 30kn Wind gegenan kämpfen! Wieder mal komplett durchgenässt machten wir einen ersten Schlag an die Küste um eine bessere Strömung zu erwischen. Mit einem Wetterbericht der einen kompletten Windwechsel vorhersagte gieng es wider los mit den rauchenden köpfen um die richtige Taktik zu finden. Nach dem wir mit 697 über Funk gesprochen hatten,erahnten wir, dass wir uns eher nördlich der Flotte befanden. Wir begannen einen langen schlag hinaus in den Kanal. Mit 35nm bis Plymouth befanden wir uns etwa 15 – 20 Grad unter der Layline von Plymouth weit draussen im Kanal entschieden wir uns wieder zurück zu Wenden und uns wieder der Küste zu nähern, wie erwartet drehte der Wind danach rechts, doch viel stärker und schneller als wir erwarteten, wir waren sehr besorgt, dass wir zu weit hinaus gesegelt sind und uns jetzt weit über der Layline befinden würden. Der Wind wurde immer schwächer und wir waren in der zwischenzeit bereits mit dem Gennacker unterwegs. Etwas später standen wir still mit schlagenden Segeln und keinem hauch von Wind in sicht, ein moment an dem wir etwas schwitzten und uns fragten ob die ganze Flotte diese Flaute hatte oder ob nur wir weit draussen im Kanal geparkt hatten. Endlich begann sich ein Wind von Süd West zu etablieren wir waren bald unter grossem Spi unterwegs mit Kurs direkt auf Plymouth genau auf der Layline!
Nach dem wir Eddystone passierten, immer noch im Unklaren was der Rest der Flotte für Wind hatte in den letzten Stunden, erschien Temwork wieder auf dem AIS näher an der Küste doch ein Stück zurück. Wir konnten den Wellenbrecher vor Plymouth passieren ohne einmal zu halsen!
Wir passierten die Ziellinie als erstes Serienboot vor dem Royal Western Yacht Club mit einem Vorsprung von 17min auf Teamwork nach einem langen und anstrengenden Regatte.
Wir wurden empfangen mit einem Teller Lasagne und einem Pint
Super zufrieden wie es gelaufen ist und ich denke wir haben beide viel gelernt auf den letzten 560nm.
Vielen Dank an Nils das er sich die Zeit genommen hat die letzten zwei Regatten mit mir zu segeln. Ich hoffe ich sehe ihn bald mit seinem eigenen Mini in Frankreich.


142nm, 25h racing and 2nd across the finish line :-)

My hands are still a bit swollen but at least I am over the zombie look most of us had after arriving in Pornichet after 25h racing.

After a breckfast with all the competitors early morning we headed out to the starting area in light air, but our plastified printouts were showing a more brezzy race to come. Loic did a good job of getting us of the line in the first row and after tack short after the start we were heading right, away from the fleet searching for some more breeze under a dark cloud which was moving in on the right side of this upwind leg. We found a bit more breeze and a bit later then expected aswell the windshift we were hoping for, so we went around the top markt in the leading pack. After a sudden wind change we ended up beating all the way up to the north end of isle de groix just outside Lorient in close contact with other series boats. Under big kite we went all the way down on the other side to find our self beating towards lorient again with a dying wind. Afther an other wind shift which went from going upwind to a kitehoist the wind was about to die completly somehow we werent going anywhere in those conditions while others around us still managed to keep their boats moving. Finally at the last mark to go off  for 30miles  up the coast we had lost a few places. the wind filled in about an houre later    from the north and swung to north east, which was a close reach for us. Under gennacker in 16 to 18kn we made good gains again eating miles at 10knots. Later after a smoth change to a code 5 tu run a bit deeper the angle was perfect for nice surfs and good boatspeeds. Already in the dark we arrived at the most westerly mark of the course.Ather a sailchange wich ended up in a mess which cost us a few places the game was on! 20kn at about 70 to 80 degrees true wind with two reefs in the main and a gennacker up we were pushing hard to gain some places we lost in the light air. With a sometimes flapping main and lots of work on the mainsheet we gave all we could during the night catching up more and more boats. Taking turns on the helm gave us a few minutes to sleep on all the stacked material inside the boat. Very early in the morning the forcasted breeze hit as we were just debating to furl our gennacker, the pressure on the clutch which held the gennacker in place got to big and let go, wich resulted in an unfurled gennacker flying out the back of the boat and a stanchion folded in half. Afterr resolving the mess we found ourselfs on a close reach with gusts of up to 40kn still in close contact with other boats. Having slept a bit before the houres of the early morning had come we were in good shape while others had their weak moments. after a last radio scedual we found ourselfs in 4th place two houres later in 2nd which we managed to hold all the way upwind to the finishline which we crossed little before 11 oclock on sunday. We finished 7min behind an other Swiss boat Teamwork with Justine Mettreaux and Etienne David which sailed a very strong race, congratulations to them!

Having hoped for a place in the top10 or 12 to finish 2nd is absolutely awesome! What makes it even better is that there are two Swiss boats on the podium.

Next race starts on Saturday 300nm singlehanded which will be a different game then the race is too long to push push as hard as we did on this one.

Meine Hämde sind immer noch geschwollen doch wenigstens habe ich den Zombie Look den wir nach dem Zieleinlauf in Pornichet  hatten nicht mehr.

Nach einem Morgenessen mit allen Seglern früh morgens waren wir unterwegs zum Startgebiet bei leichten winden. Doch der Laminierte Wetterbericht in unserem Kockpit sagte eine windigere Angelegenheit voraus. Loic brachte uns in der ersten Reihe von der Linie weg, nach einer Wende kurz nach dem Start suchten wir nach mehr Wind unter einer dunklen Wolke auf der rechten Seite des Amwindschenkels. Etwas später als erhofft erwischten wir den gesuchten wind und auch den Winddreher auf den wir gehofft hatten, somit rundeten wir die erste Topmake in der Spitzengruppe. Nach einer Runde um Isle de Groix waren wir immer ncoh in den 5 ersten, dann aber schlief der Wind fast ganz ein. Wir klebten fest während einige boote um uns herum es schafften ihre kisten am laufen zu halten, wir mussten einige plätze hinnehmen. Endlich an der Marke angekommen nach der es 30nm Nordwest geht war der wind komplett weg! Nach etwa einer Stunde mit hängendem Spi ging es wider vorwärts mit 16-18 kn aus Nordost unter Gennacker! Später wechselten wir auf eine Code5 welche uns erlaubte etwas tiefer zu segeln mit mehr Druck. Wir suften mit bis zu 12kn und einem perfekten Windwinkel zur nächsten Bahnmarke, mit gutem Bootsspeed konnten wir wieder einige plätze gut machen. An der Marke angekommen war es bereits dunkel. Ein Segelwechsel der mit einem grossen Durcheinander endete hat uns dann wider zwei plätze gekostet. Unter Gennacker und zwei Reff im Gross gieng es wieder nach Süden auf einem hohen Reach bei 20kn, immer nahe am Limit zum Sonnenschuss. Es lief gut am Limit aber wir machten viele Plätze gut, bis zum Punkt an dem die Leine welche den Genibaum im Luv hält sich entschied durch die Klemme zu rutschen, was den Genibaum samt Gennacker nach hinten klappen lies und was mit einer grossen Windfahne endete welche sich nicht mehr einrollen lies. Nach dem der Gennacker geborgen, entdeckten wir, dass sich bei dem ganzen Schlamassel die Relingstütze welche den Outrigger hielt zusammengefaltet hatte. Glücklicherweise brauchten wir kein Gennacker mehr danach denn die Böen erreichten später Geschwindigkeiten von bis zu 40kn. Dadurch das wir während des leichten Windes abwechslungsweise einige Minuten geschlafen haben waren wir am frühen Morgen in guter Form um den Rhythmus hoch zu halten während andere um 4 Uhr morgens langsam kleine Augen bekamen was uns die Möglichkeit gab noch ein zwei weitere Boote zu überhohlen. Nach dem alle Konkurrenten um  0700 ihre Positionen durchgeben mussten, befanden wir uns an 4ter stelle, 2h später an 2ter Stelle welchen wir auch über die letzten Amwindmeilen halten konnten. Etwas vor 11 Uhr überquerten wir die Ziellinie 7min nach dem Anderen Schweizer Boot in der Flotte. Gratulation an Justine Mettreaux und Etienne David mit ihrer TEAMWORK!

Gehofft habe ich auf eine Platzierung in den Top 10 bis 12 als 2te durchs Ziel zu gehen ist viel mehr als ich erwartet habe!

Nächsten Samstag geht es dann schon wieder los mit dem Pornichet Séléct 300 Meilen solo, was ein wenig Anders sein wird da es doppelt so lang ist muss man seine Kräfte viel mehr einteilen und kann nicht die ganze Zeit so am Limit fahren wie in diesem Race kommt noch dazu, dass man alleine ist.


less than a week until the first race!

Time is going quick here in Lorient, this time next saturday we will be racing against 49 other minis on a 150nm racecourse.

A bit more than a week ago my boat was in the yard assessing some keelissues, which luckily turned out to be non structural, the fine cracks on the head were running along where the steel fin joined the filler. Now the keel is back in the boat and was painted orange in the meantime aswell.

Last week I had a couple more Trainingdays with tanguy which were realy good as well as a short offshore night sail wich was very interesting. In the miniclass chartplotters are not allowed so the navigation on minis has to be well prepared with waypoints and chartlets which need to be waterproof then these boats are very wet! I followed a days lesson on how to prepare a minirace, which was very interesting, laminating paper is a must as well as the knowledge of all the major coastal effects which come in to play with the different wind directions.

My coskipper for the Demi Clé will be Loic Forestier (Looping), i have known him  from racing in the 420 dinghy class years ago. He is living and working in Lorient  and has just rented a mini himself. It is cool to be on the startline with an all swiss team!

 

Die Zeit rennt hier in Lorient, nächsten Samstag werden wir uns mit 49 anderen booten auf einem 150nm langen Regattakurs messen. 

Vor etwas mehr als einer Woche war mein Boot noch in der Werft um einige feine Risse am Kopf der Kielfinne zu untersuchen, glücklicherweise kein strukturelles Problem, die Risse entstanden an den Orten an welchen die Stahlfinne auf den Filler des Konus trifft welcher in den Rumpf hinein geschoben wird. Die Risse sind jetzt Geflickt und gleichzeitig wurde der Kiel und die Ruderblätter noch orange gespritzt, was pflicht ist für die langen Offshore Regatten. Den mast haben wir zwischen zwei anderen Minis gestellt dies funktioniert super, werde also wohl in Zukunft nicht mehr für den Kran bezahlen.

Letzte woche trainierte ich nochmals einige Tage mit Tanguy und mit bis zu 8 anderen Minis inklusife einem kleinen Offshorerace bis in die nacht was wieder super interessant und lehrreich war. Da GPS mit Seekarten auf den Minis verboten sind ist die Vorbereitung der Navigation sehr wichtig, mit vielen Waypoints und kleinen Karten die mit Vorteil wasserdicht sind, denn es ist meistens sehr nass auf diesen Booten. Am Dienstag besuchte ich einen Kurs über die Vorbereitung und erstellung eines Roadbooks, einer Anleitung mit Wegpunkten, Karten sowie Tidenzeiten und Strategisch wichtigen Dinge drauf wie Landeffekte des Windes bei verschiedenen Windrichtungen an den Verschiedenen Orten der Regatta. Super Interessant, Laminiertes papier ist pflicht!

Die erste Regatte werde ich zusammen mit Loic Forestier (Looping) segeln, einem weiteren Schweizer hier in Lorient, welcher vor einigen Jahren mein Konkurrent im 420er war. Er arbeitet für ein Multihull Team hier in Lorient und hat sich kürzlich einen Mini gemietet auch mit dem ziel Transat 2013.

 

 

 

 


Almost there! Just some water under the Keel missing.

Hi everyone,
It has been a while since my last post, not because there was nothing interesting happening more because there was too much happening at the same time. 
At the beginning of february i filled out the first few forms to take part in the first qualifying races in the mini class. At the same time there were lots of parcels delivered with all sorts of material for the boat, most of it safety related, like EPIRB, Danbuoy, Safetyknifes…. Only the liferaft didn’t make it to switzerland in the first try, then the swiss parcelcurrier wouldn’t accept the parcel because of its weight, so that parcel went all the way back to england to start its jurney again. 
In the meantime after i had lifted my boat out of the lake zürich in below zero degrees temperatures i had flewn out to Antigua in the carribean. There i picked up a beneteau 40.7 and bring it down to st.maarten to race heineken regatta with team boston, wich has been competing in the last three editions of the race, thanks for bringing me back out this year!

While i was racing in heineken regatta my family back home made shure that everything was ready for the 1100k drive to lorient. 5 houres after stepping out of the airplane, sui819 hit the road towards lorient.

Here i am now writing from a couch in a friends flat in lorient, with my boat sitting on its trailer in the marina waiting to get back into its element.

A few little jobs to do before the boat hits the water, can’t wait to go out sailing with it again!

A few pictures will follow

Es ist eine Weile her seit meinem letzten Post, nicht weil es wenig zu berichten gegeben hätte sondern weil alles auf einmal kam.
Anfang Februar habe ich die ersten Einschreibeformulare für die Qualifikatiomsregatten ausgefüllt und abgeschickt. Zur gleichen Zeit trafen fast tägich Packete mit Bootsteilen zu Hause ein, die meisten enthielten Sicherheitsmaterial wie EPIRB, Rettungsring, Sicherheitsmesser…. Nur die Rettungsinsel lies auf sich warten, denn diese drehte eine Ehrenrunde nach dem das Packet vom Schweizerischen Packetversand abgelehnt wurde und zurück nach england gieng.
In der Zwischenzeit nachdem ich den Mini bei minustemperaturen wider auf dem trockenen hatte, flog ich nach Antigua in der Karibik um eine Beneteau 40.7 nach St.Maarten zu überführen um dort mit Team Boston an der Heineken Regatta teilzunehmen. Danke das ihr mich ein weiteres mal an diese Regatte geholt habt!
Während ich in am Regattieren war, stellte meine Familie zu Hause sicher, dass alles bereit ist für die 1100km Fahrt mit dem Mini nach Lorient. 5h nach dem ich am Zürich Flughafen aus dem Flieger von Antigua gestiegen bin waren wir bereits wieder auf dem Weg nach Lorient mit dem Mini im Schlepptau.

Und hier bin ich jetzt und schreibe vom Sofa in der Wohnung eines Freundes, mit meinem Mini im noch auf dem Trockenen im Hafengelände. Ich kann es kaum erwarten bis das Schiff wieder segelbereit im Wasser liegt.

Bilder werden folgen!


Cold and gusty but fun!

It seems like this winter the southwesterlys are very much in fashion, which means for lake of zürich very gusty and shifty conditions. Compared to last weekend there was less sun and more wind, and most importantly the deck wasn’t covered in ice anymore 🙂
There is also a lot going on off the water. Just ordered a whole bunch of safetykit for the boat including liferaft and epirb, the entry in the Swiss Yachtregister is in process as well as the boats radiolicense and the space for the boat in Lorient France is organized.

Es sieht so aus als wäre der Südwestwind diesen Winter sehr in mode, was auf den Zürichsee eine sehr drehende ond böige Angelegenheit ist. Verglichen mit dem letzten Wochenende war es weniger sonnig und viel windiger, aber noch wichtiger, das Deck war nicht mehr mit Eis überzogen 🙂
Es läuft auch neben dem Wasser so einiges. Die Bestellung für das Sicherheitsmaterial ist abgeschickt, Retungsinsel und Seenotfunksender imbegriffen, der Eintrag in das Schweizerische Schiffsregister ist in Bearbeitung so wie die Funkkonzession des Bootes und der Platz in Lorient für den Mini ist organisiert.

 


Some pics from last weekend!


And it floats! Und es schwimmt!

It’s floating! since yesterday. Still a few bits of paper and a hull number to sort out but I am allowed on the lake for now 😉 not planning to stay for very long anyway!

Only had a short sail in very little breeze so far, here the pictures.

Tomorrow setting up the rig is one of the top priorities together with mounting the windinstruments on the mast top and hopefully a little sail as well, if there is any wind.

Es schwimmt! Immer noch ein wenig Papierkram und eine Rumpfnummer aufzutreiben aber ich darf vorerst auf  den See, plane ohnehin nicht all zu lange da zu bleiben ;-), werde wohl nochmals bei der Werft in Frankreich anklopfen müssen.

Ich bin nur kurz gesegelt bei wenig Wind von der Schifffahrtskontrolle bis zur Boje in Thalwil.

Morgen steht Rigg einstellen und Windinstrumenten Montage auf dem Programm und hoffentlich ein wenig segeln, sofern der Wind mitspielt


one Mast 350m Rope and two Blisters

Last weekend we changed buildingsight, after having worked for weeks on the hull of the boat this weekend we assembled the mast, luckily we were able to do this indoors then slowly the cold and wet weather starts to move in. Spreaders and shrouds had to be fitted as well as all the halyards spliced and pulled into the mast. The week before i had received a big parcel from Performance Rigging (in Hamble UK) with lots of Rope, Shackles, Tefgel and other useful stuff inside. Thanks to youtube we figured out fairly quickly how to make a braided eyesplice with dyneema ropes, unfortunately our hands weren’t quite man enough for all that splicing, which resulted in blisters on saturday which were ripped open on sunday, no pain no gain i guess or certain people would just say man the f**k up!

 

Letztes Wochenende wechselten wir die Baustelle, nach wochenlangem Arbeiten am Rumpf kam jetzt der Mast dran, es galt den Masten mit Salingen, Wanten, Fallen, Kabeln, Licht, Antenne und Windinstrumenten auszurüsten. Glücklicherwise konnten wir die ganze Arbeit an einem trockenen und geheizten Ort erledigen, denn der Winter mit Kühl und Nass kommt langsam aber sicher. Die Woche zuvor bekam ich ein Packet aus England von Performance Rigging mit 350m Leine und anderen nützlichen Dingen. Dank Youtube fanden wir relativ schnell heraus wie man gemantelte Augen spleisst mit Dyneemaschoten, doch unsere Hände waren dieser reisserei nicht gewachsen. Samstagabend Blatern, Sonntag dann ganz offen, aber wie heisst es doch no pain no gain!

 

And here are the pictures / und hier noch ein paar Bilder:

 

 

Ah yes and somewhere in between I fitted some solarpanels on the coachroof and a couple of loops.

Ah ja dazwischen klebte ich zwei Solarzellen auf den Aufbau, welche die letzte Woche in einem andern Packet angekommen waren