Road to the Route du Rhum 2018

Der Schweizer Segler Simon Koster, glänzender Dritter der Mini Transat

Der Schweizer Segler Simon Koster erzielte den dritten Platz in der Mini-Transat (Atlantiküberquerung in zwei Etappen zwischen La Rochelle und Le Marin (Martinique).

Der Skipper von Eight Cube war Sechster in der ersten Etappe zwischen La Rochelle und Las Palmas und profitierte in der zweiten Etappe von günstigeren Wetterbedingungen für sein Segelboot, das eine Vorliebe für starken Gegenwind hat. Am Mittwoch um 13 Uhr, 4 Minuten (Schweizer Zeit) fuhr er in Hochform durch die Ziellinie der 2. Etappe. Er brauchte 13 Tage, 22 Stunden, 56 Minuten und 10 Sekunden, um Le Marin mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 8,78 Knoten zu erreichen.

„Ich bin überglücklich, dass ich in Le Marin angekommen bin und freue mich sehr, dass ich auf dem dritten Platz gelandet bin”, erklärte er. „Seit zehn Tagen habe ich keinerlei Informationen mehr erhalten, weil ich die Antenne meines BLU-Radios abgebrochen habe. So erfuhr ich erst am Ziel meine Platzierung. Ich bin froh, denn ich habe hart gearbeitet, um dieses Ziel zu erreichen.»

Simon schließt sein Mini-Transat als Dritter in der Etappe bei der Prototypenkategorie mit einer Gesamtregattazeit von 24 Tagen, 6 Stunden, 5 Minuten, 40 Sekunden ab, die es ihm – vorbehaltlich der Zustimmung der Jury – ermöglichen sollte, in der Gesamtwertung den dritten Platz zu belegen.

Nachdem Simon die meiste Zeit der Regatta über dicht hinter dem großen Leader und Favoriten Ian Lipinski lag, blieb er in der zweiten Hälfte der Atlantiküberquerung etwas zurück. Da er etwas nördlich vom direkten Kurs segelte, profitierte er weniger von den starken Winden als sein direkter Gegner, der Deutsche Jörg Richers, der dann auf dem Siegerpodest Zweiter wurde.

Simon erzielte jedoch eines der besten Ergebnisse der Schweizer Regattasegler, die an der Mini Transat beteiligt waren. Zur Erinnerung: Yvan Bourgnon war 1995 Sieger, sein Bruder, der verstorbene Laurent, wurde 1987 Zweiter, Justine Mettraux war im Jahr 2013 auf dem zweiten Platz in der Serien-Kategorie, während Bernard Stamm 1995 ebenfalls Dritter wurde. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass Simon Koster bereits im Jahr 2013 Dritter in der Serien-Kategorie war und heute ein neues Kapitel in der sehr reichen Geschichte des Schweizer Hochsee-Segelns beginnt.

Simon hat sich seit über zwei Jahren sehr gewissenhaft auf diese Regatta vorbereitet. Bei der Mini Transat 2015 landete Simon auf Platz sieben, obwohl sein Boot gerade erst drei Monate vor Regattabeginn vom Stapel lief. Er startete die Regatta an Bord desselben Prototyps SUI 888 mit abgerundetem Bug, den er mithilfe der Schiffswerft Mer Forte von Michel Desjoyeaux entwickelt hatte.

Simon Koster will diesen Mini Transat nutzen, um weitere Projekte zu planen, unter anderem die Teilnahme an der Route du Rhum 2018.

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