Road to the Route du Rhum 2018

Simon Koster ist für die Mini Transat am nächsten Sonntag startbereit

Der Schweizer Hochsee-Segler Simon Koster startet seine dritte Mini Transat – zum zweiten Mal an Bord seines Prototypen SUI 888. Während ihm 2015 wenig Zeit blieb, um sich vorzubereiten und sein Boot klar zu machen, nahm er sich diesmal genügend Zeit um zu trainieren und seinen Prototypen der Spitzentechnologie für die Regatta optimal zu rüsten. Durch technische Vereinfachungen konnte er dessen Leistungen noch verbessern.

Der aus Zürich stammende Hochsee-Segler hält sich seit zwei Wochen in La Rochelle auf. Die Vorbereitungsphase ist abgeschlossen, und auch für die Bevorratung seines Bootes, das mit den anderen 80 Mini 6,50 am Kai liegt, ist gesorgt. „Das Boot ist jetzt startklar, und die Spannung steigt“, gesteht der 29-jährige Hochsee-Segler. „Ich ruhe mich aus und nutze die letzten Nächte in einem richtigen Bett! Ich bereite noch mein Essen vor und konzentriere mich auf den Wetterbericht, der mit jedem Tag besser wird. Beim Start dürfte Gegenwind mit einer Stärke von 15 Knoten herrschen. Das sind recht ideale Bedingungen, bevor ein eher turbulenter Starkwind aufziehen soll. Dann dürften wir Seitenwind bekommen. Das Kap Finisterre werden wir bei stärkerem Rückenwind umrunden.“

Bei den Vorbereitungs-Regatten in den letzten Monaten war Simon unter den ersten, weshalb er für diese vierte Ausgabe zu den Favoriten zählt. „Das Ziel ist es, sich um die ersten Plätze zu schlagen, was ich 2015 nicht geschafft habe, da ich wegen Materialbruch langsamer segeln musste. Wenn es mir gelingt, bis zum Schluss durchzuhalten, sollten die Ergebnisse folgen! Zu den Favoriten gehören natürlich auch Ian Lipinski, der eine perfekte Saison hinter sich hat, Jörg Riechers und sein neues Boot, das Siegerboot von 2015 mit Erwan Le Mené am Steuer, oder auch Romain Bolzinger und Charlotte Méry.“

Wir erinnern daran, dass der Sieger erst bei der Ankunft in Martinique nach der zweiten Etappe feststeht, wenn die Zeiten beider Etappen addiert wurden.

Zwei Tage vor dem Start hat Simon alle von der Regatta-Organisation verlangten Aufgaben erfüllt: Boots-Check, Überprüfung der Sicherheitsausrüstung, der Segel… (Video) Er nutzt die letzten Momente in Frankreich, bevor er in See sticht. Wenn alles so läuft, wie er sich es wünscht, wird er dank seiner dritten Mini in den nächsten Jahren sicher an weiteren Hochsee-Regatten an Bord größerer Boote teilnehmen. Bei dieser Zukunftsperspektive hofft er die Schweizer Farben auch weiterhin im Ausland mit Stolz tragen!

Fotos : © Christophe Breschi

Presse Mitteilung auf Französisch : http://bit.ly/2fVCZNy
Auf Englisch : http://bit.ly/2yL6NnT

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