Road to the Route du Rhum 2018

Mission Barcelona accomplished!

MareNostrum

Die erste Regatta mit der Eight Cube liegt jetzt hinter uns, was heisst das 50% der Minitransat Quali gesegelt sind, ein gutes Gefühl. Ich sitze gerade im Club Nautic Garraf dem einzigen kühlen Ort in dieser Marina. Es hat gut getan endlich einige Meilen mit dem Schiff machen zu können. Ich war vor der Regatta nervös, da wir in Frankreich keine Zeit mehr hatten das Schiff zu segeln nach der Reparatur des Kielsystems. Die Nervösität wurde schon viel kleiner nach einem kurzen Testschlag verfolgt von einer Kameralinse des SRFs  am Donnerstag vor der Regatta. Die Modifikationen am Kielsystem haben genützt, das Spiel wurde reduziert und das ganze System ist generell steifer geworden.

Das Feld der Minis war nicht sehr gross, auch war die Eight Cube der einzige Proto der letzten Generation, für uns spielte das nicht so eine Rolle, denn wir waren gekommen um die Quali Meilen zu sammeln und das Boot auf dem Wasser zu testen.

Die Vorhersage für die Regatta sagte nicht viel Wind voraus, ja zeitweise auch gar nichts. Die Sonnencreme und Sonnenhüte waren obligatorische Ausrüstung an Bord, denn die Sonne brannte unbarmherzig. Nach einem Start bei Seabreeze ging es Vorwind bis NE von Barcelona um eine Bahnmarke, schon von Anfang an hatten wir mehr Speed als der Rest des Mini Feldes und der Abstand wurde stetig grösser. Mit dichteren Segeln gieng es dann gegen Abend Richtung Menorca nach dem wir die Boje vor Barcelona gerundet hatten. Als dann der Tramontana einsetzte, drehte die Windrichtung drastisch und wir konnten wieder Vorwindsegel setzen. Die ganze Garderobe haben wir durchprobiert bis Menorca, angefangen vom Code 0 (flacher Gennacker) zum Code 5  über den Medium Spi bis zum grossen Spi um schliesslich um Menorca zu halsen. Wir hatten unser kleines Race mit einer 40ft ORC Yacht die in einer anderen Klasse am Start war. Diese lief bei Leichtwind sehr gut und Tief womit wir  mit der nicht halb so langen Wasserlinie etwas mühe hatten. An Bord hatten wir allerhand zu tun mit den vielen verschiedenen Trimmmöglichkeiten (Schwenkkiel, Foil hoch/runter, Rake Foil, Mast Rake…) leider konnten wir uns nur an unseren Instrumenten und dem Gespür kontrollieren, denn der direkte Vergleich mit einem anderen Neueren Proto fehlte leider. Als wir Menorca gerundet hatten schlief der Wind dann nach und nach ein. Am Sonntag Abend nach dem wir am Nachmittag weit weg von der Küste doch noch ein bisschen Seabreze erwischt haben  schlief der Wind wieder ein, 27nm vom Ziel. Erst am Morgen 12h später und unzählige flop flop flops der Segel später giengen wir dann über die Ziellinie, ein gutes Gefühl ohne grosse Prlobleme um den Regattakurs rum gekommen zu sein.

 

Eine frage bleibt jedoch, die der Performance des Bootes wie schnell ist sie wirklich, wir werden mehr wissen nach der nächsten Regatta, der Transgascogne an der fast das Ganze Minitransat Feld eingeschrieben ist. Sicher ist aber das wir von Tag zu Tag mehr über das Schiff lernen und je länger je mehr “Gänge” finden. Es wird sich herausstellen wie viele Gänge es wirklich schon sind bis nach der Transgascogne.

Manta

Eine eindrückliche Begegnung mit Manta Rochen in der Flaute die während mehreren minuten das Schiff umkreisten.

 

 

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