Road to the Route du Rhum 2018

A little bit of everything! Trophée MAP

_BO_8400Die 220 Meilen lange Regatta startete am Donnerstag Nachmittag um drei Uhr die Start zeit war so gelegt, dass alle Boote den Raz de Sein 18 Meilen weiter mit der Strömung passieren konnten, diese Passage ist bekannt für  ihre starke Strömung und ist mit unseren kleinen Booten im falschen Moment wegen der Strömung oft nicht passierbar.

Mit Schluss endlich 69 Booten auf der Startlinie war etwas los, der wind zum Startzeitpunkt um 18kn. Mit einem Start in der ersten Reihe und gutem Bootsspeed kam ich gut Weg von der Linie. Das Feld teilte sich in Zwei kurz nach dem Start, die Einen welche sich an der südlichen Küste unter den Felsen mit vielen kurzen Schlägen zum Raz de Sein hoch arbeiteten und die Anderen welche mit einem Langen Schlag nach rechts auf einen Winddreher spekulierten. Ich gehörte zu der zweiten Gruppe, hätte meine Taktik aber noch kompromissloser umsetzten müssen, trotzdem gelang es mir Schlussendlich nach einigen wenden nahe an der Küste um von einer Gegenströmung zu profitieren rundete ich den Leuchtturm des Raz de Sein als zweites Serienboot.

Unter Medium Spi gieng es jetzt Richtung Penmarch bei abflauendem Wind und einer grossen Dünung von Westen. Als dann der Wind  immer leichter wurde auf höhe der Glenants und der Medium Spi dem Grossen weichen musste, rückten die folgenden Serienboote immer näher auf und einige überholten mich schliesslich auch bis ich dann zusammen mit drei meiner Trainingskollegen kurz hinter Ile de Groix Ganz parkiert hatte. Wir mussten aber nicht lange die Parkuhr füttern, eine leichte Wind baute sich auf aus Richtung S SO, unter Gennacker nahmen wir wieder etwas Fahrt auf es gieng langsam auf den Morgen zu. Aufgrund der leichten Winde und der grossen Dünung die uns das Leben auch nicht gerade einfach machte bekam ich in dieser Nacht nur gerade 10min Schlaf.

Die Flotte war durch das abbremsen der vordersten Boote wieder eng zusammen gerückt es galt also aufmerksam zu bleiben, denn es gab viel zu Gewinnen aber auch viel zu verlieren. Ich kämpfte oft mit Algen die am Kiel hängen blieben, nicht immer habe ich diese sofort bemerkt. Mit hilfe einer Algenrute versuchte ich mich dem unerwünschten Anhangs zu entledigen doch nicht immer mit erfolg, ich musste kurz vor dem Leuchturm Birvideaux zweimal den Rückwertsgang einlegen um die Algen entgültig loszuwerden. Auf dem Rückweg nach Birvideaux war ein stetig auffrischender Wind angesagt also versuchte ich so viel wie möglich vorzubereiten und auch etwas zu schlafen. Der Wind kam aber früher als versprochen und der Wechsel zum Trockenanzug so wie das Essen blieben auf der Strecke. Begonnen hatte der Schlag von Birvideaux zum Chausse de Sein unter grossem Spi etwas angeluft bei 10-12 kn Kurz vor dem Chausse de Sein waren es dann 22-25kn  code 5 und zwei Reffs im Gross so wie ein Reff im Solent. Glücklicherweise konnte ich die Bahnmarke ausserhalb des Chausse de Sein noch for der Front und for der umkehrenden Strömung passieren, somit war der Seegang noch in Ordnung. Auf dem Weg in die Bucht von Douarnenez erwischte mich die Front dann doch noch, Dunkle Regenwolkem mit Böen bis 38-40kn, ich trauerte meinem Trockenanzug nach welcher noch zusammengerollt im Schiff verstaut war, denn es war eine Nasse Geschichte, doch es gab einfach keine Möglichkeit sich umzuziehen ohne viel an Bootsspeed zu verlieren und somit den Anschluss an die Kollegen rund herum zu verlieren. Es galt also auf die Zähne  zu beissen, es waren ja nur noch 15 Meilen.

Ich kam schliesslich als 5. Serienboot durchs Ziel, wie eng es war zeigt das Klassement, zwischen mir und dem 3. Rang liegen gerade mal 52s!

Es war eine Sehr interessante Regatta mit den verschiedensten Bedingungen, die gezeigt hat in welchen Bereichen ich noch etwas mehr zu tun habe. Ich bin doch zufrieden mit dem Resultat, in verschiedenen Fällen hatte ich die richtige Taktik hätte aber mit einer extremeren Ausführung noch mehr herausholen können auch war dies die erste Regatta an der alle Boote, die letztes Jahr in den vordersten Rängen mit Spielten, dabei waren.

 

Am Sonntag geht es dann gleich wieder Weiter 600nm Minifastnet diesmal zu zweit. Je nach windbedingungen werden wir richtung Irland um den Fastnetrock geschickt oder in den Süden um eine Boje vor Bordeaux.

 

Weiter News werden Folgen.

 

Simon

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One response

  1. Alfred Roth

    Hi Simon, da kann ich nur sagen: “Well done !! Danke für den interessanten Bericht. Liebe Grüsse Alfred

    June 18, 2013 at 22:01

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