Road to the Route du Rhum 2018

Les Sables – Azores – Les Sables Full Story Leg 2

In the Azores after the repairworks were finished in time the Boat went back in the water the day before the start. Other minists helped me out on various occasions, thanks to all of them.

At the weather briefing we found that the start could get very windy everyone was mentally prearing himself for a hard first 24h and a couple of houres later the decision to delay the start for a day, that the front passes before we are out there.

Starting at 1800 on the 15th it was gusting up to 38kn on the startline. With a downwind start we left to sail out in between Pico and St.Jorge. There was one Proto the 719 wich took a perfect start then he was passing the startline fully powered up with a medium kite up. The rest of the fleet couldn’t look at that for long and everyone hoisted at least a code5. I hoisted my code5 quite early but then i would have had to jibe to get around the bottom of Pico so i changed to my medium kite with reef, it was a bit rock and roll with a boat taking off like mad! hitting 19.5kn max on the GPS during that time, everyone was asking himself how long we would be able to keep that pace up.


The routings we did before the start were taking us quite far north before jibing to go more east after,far away from the direct route. Most of the fleet decided to stay closer to the rumbline and not tracking that far north, for me it was clear that i will go north already before the start, then all the models agreed that it would go through the north and aswell if I wanted to change the general ranking I had to catch up at least 10h so I had to do something more extrem than the guys in front of me in the rankings.

 

I had a good day pushing hard under medium kite with 810 Aymeric close to me. I spent long houres on the helm than the pilot couldn’t handle the medium kite in this breeze. At night there was no moon and cloud cover, so it was impossible to see the kite or the waves,  I diceded to change to code5 (small flat fractional Kite) and putting the pilot on. I had found quite a good trim and setup on the pilot that I was still doing up to 14kn under pilot which gave me the oportunity to “sleep” a bit while bracing myself in the boat. Next day was exactly the same, helming as soon as there was enough light untill it was gone again. My jibe to the east was placed about 50 miles further north than Aymerics which gave me an advantige the following days.

After three days i took my first weatherforecast aswell as the rankings, I was placed second. Ariving in the biscay there was a high pressure blocking the route to les Sables d’Olonne. For the first time since I jibed I had an other mini in VHF range, funny enough it was 719 Nico the proto which was leading the race, I got to know afterwards, that at that point the whole proto fleet apart from Nico was behind me 🙂 The speeds dropped down and I was waiting anxiously for the next weatherforecast to find out how this highpressure zone was moving and how much the boats behind could catch up. I placed myself quite far north higher than the latitude of Les Sables already 200nm from the finish and was hoping to get around the top of this highpressure zone. While being in regular VHF contact with 788 Aymeric Chapellier the second proto in the fleet we were trying to find our way through this high pressure without stopping for too long. The second seriesboat 810 took me a few miles every day, but finally about 50 miles from the finish a northwesterly breeze kicked in and I was flying towards the finishline with big kite up doing 11-13kn of boatspeed by bright sunshine! What a way to end this race. At 22.15 UT I crossed the finishline as first series boat. I was very happy that I managed to keep the lead all the way to the finishline and after the struggles and disappointment of the first race I was even happier, winning a singlehanded leg for the first time.

 

 

I am now in Lorient, my mini is out of the water and I have to admit I am a bit sad that the race is already over! I had an awesome time on the water and ashore. For shure there were moments of struggle and disappointment, at times I was close to my limits and I realized it is not that straight forward even to finish this race. Though one thing has to be said, we race hard against each other but there is such a good camaraderie in this class that it feels like a big family.

 

 

Als die Reparaturarbeiten beendet waren wurde mein Mini wieder zu Wasser gelassen am Tag vor dem Start. Ich möchte den Miniseglern danken die mir link und rechts zur Hand giengen!

 

Am Meteobriefing erfuhren wir das es ziemlich rau zu und her gehen wird nach dem Start, viele von uns hatten sich mental schon auf schwierige erste 24h eingestellt. Wenige stunden später erfuhren wir das der Start um einen Tag verschoben wird, da die Front zu stark sein und wir am nächsten Tag hinter der Front starten würden. 

Als wir um 1800 Uhr starteten hatte es Böen bis 38kn auf der Startlinie. Mit einem Vorwindstart segelten wir hinaus richtung Kanal zwischen Pico und St.Jorge. Ein Proto schreckte vor nichts zurück, Nico 719 passierte die Startlinie unter Volldampf mit einem Medium Spi der das halbe schiff aus dem Wasser hob. Wir konnten uns das nicht lange ansehen und es setzte fast jeder mindestens eine Cdode5 (kleiner flacher Spi). Ich setzte mine Code5 als eines der ersten Serienboote, musste dann aber schnell feststellen das ich nicht tief genug segeln konnte ohne speed zu verlieren um  um das untere ende von Pico rum zu kommen, also wechselte ich schnell zum gerefften Medium Spi, so ging es mit viel mehr druck in die Tiefe, doch in den Böen war es etwas rock and roll mit einem Boot das zeitweise fast abhebte und sich aber auch manchmal in einer Welle festbohrte. Ich sah 19.5kn auf dem GPS an einem Punkt! Wir fragten uns alle wie lange wir diese geschwindigkeiten aufrecht erhalten können. 

Die Routings (berechnung der idealen Route anhand von Referenzgeschwindigkeiten und Wetterdaten) die wir vor dem Start simuliert hatten führten alle weit in den Norden bevor sie dann mit einer Halse wieder mehr in Richtung Osten führten auf Les Sables zu. Eine Route weit vom direkten Kurs. Für mich war schon vor dem Start klar das ich nach Norden gehen werde und mehr oder weniger dem Trend der Routings folgen werde, denn alle Wettermodelle waren sich einig das der schnellste Weg über eine Route weit im Nordern führte. Ausserdem musste ich etwas extremer segeln als die vor mir liegenden im Klassement denn ich hatte 10h Rückstand auf den 6ten und mehr als 21h auf Justine 824 die die erste Etappe gewonnen hat.

Ich hate einen super aber anstrengenden Tag Aymeric 810 und Ich jagten uns gegenseitig nach Norden. Steuern war angesagt, denn der Autopilot hatte das Schiff unter Medium Spi nicht mehr im Griff, also hiess es Code 5 wenn ich den Autopilot brauchen wollte. In der Nacht wurde es schwierig, da kein Mond am Himmel war un ich zusätzlich noch unter eine Wolkendecke fuhr konnte ich weder Spi noch Welle sehen, was das steuern extrem schwierig machte vor allem nach 16h an der Pinne. Ich verkleinerte auf die Code5 und war unter Autopilot für die Stunden in absoluter Dunkelheit, mit einem guten Trimm und angepassten Autopiloteinstellungen erreichte ich immer noch Spitzengeschwindigkeiten von über 14kn. Ich konnte so etwas “schlafen” wie immer in 15min Stücken. im innern muste ich mich gut verkeilen um Schlafen zu können da die Bewegungen des Bootes heftig waren. Der nächste Tag verlief genau gleich sobald ein wenig licht war übernahm ich wieder das Steuer und setzten den Medium Spi, welcher nicht wieder runter kam bis es wieder Dunkel war, folglich mit mir an der Pinne über diese Zeit, die Schotensäcke füllte ich zuvor mit Wasserflaschen und Energieriegeln. 

Meine halse im Norden machte ich etwa 5h später den Aymeric was ca. 50nm Nord-Süd distanz ergab, diese Distanz hielt mich länger im starken Wind und ich konnte in den folgenden tagen die Führung erobern. Als wir eingangs der Biskaya ankamen blockierte ein Hochdruckgebiet den direkten Weg nach Les Sables d’Olonne. Zum ersten Mal seit meiner Halse hatte ich wieder ein mini in Funkreichweite, es war Nico 719 der führende Proto! Ich erfuhr danach, das ich zu diesem Zeitpunkt vor allen Protos lag ausser Nico. Die Geschwindigkeiten fielen als es in richtung hochdruck gebiet gieng, nervös wartete ich auf den Wetterbericht über den Weltempfänger und das Klassement danach um zu erfahren wie viel die Flotte von hinten aufgeholt hatte. Ich hatte mich ziemlich hoch im Norden platziert eingangs Hochdruckgebiet bereits 200nm weg von les Sables lag ich höher als die Ziellinie und hoffte im Norden um die Hochdruckzone herumsegeln zu können als diese schwächer wurde. Während ich in regelmässigen Funkkontakt mit Aymeric Chappellier 788 war versuchte ich das schiff in der Flaute in bewegung zu halten. Mein nächster Verfolger Aymric Belloir 810 gewann jeden tag etwa 4 Meilen auf mich. 50nm vom Ziel frischte die briese endlich wieder auf und es gieng unter grossem Spi mit 11-13kn richtung Les Sables und das bei strahlendem Sonnenschein, was für ein ende dieser Regatte! Ich überquerte die Ziellinie als erstes Serienboot um 22.15 UT. Ich war überglücklich meinen Vorsprung ins Ziel retten zu können, umso mehr weil die erste Etappe mit einer Strapaze und Enteuschung geendet hatte.

Ich bin jetzt zurück in Lorient und bald schon wieder zurück in der Schweiz, doch ich bin etwas traurig ist das Race schon vorbei, ich hatte eine super Zeit, auch wenn es manchmal hart und ich nahe an meine Grenzen stiess bleibt es eine unvergessliche Erfahrung. Ich erkannte auch das es bei diesen langen Rennen nur schon eine Herausforderung ist überhaupt das Ziel zu erreichen. Eins bleib noch zu sagen, auuch wenn wir hart und um jede Bootslänge kämpfen auf dem Wasser ist die Kameradschaft zwischen den Miniseglern einmalig es fühlt sichan als wären wir eine grosse Familie.

 

 

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