Follow Simon on his Offhore Sailing Projects

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Sailor means sometimes that you become boatbuilder, teacher, speaker, technicain…..

Über die letzten Monate wurde mir wieder einmal klar wie abwechslungsreich das Seglerleben sein kann, alle ein zwei Wochen steht eine neue Mission an: Werftarbeiten, Regattieren, Trainieren, Beraten, Lehren, Vortragen, Navigieren….

Die Sponsorensuche für unser Transat Jaques Vabre Projekt läuft währendessen paralell dazu mit.

Hier ein paar Eindrücke aus den letzten Monaten:

Over the last few Month I got reminded again how versatile a sailors lige can be. Every one or thwo weeks a new mission: boatbuilding, racing, training, advising, speaking, electronics, teaching…

here a few impressions of the last few month:

Code 8 Lightworks optimierung für Eihand am Silverrudder

Die Code 8 gezeichnet von Andrej Justin ist ein 8m carbon Sportboot welches für den Lake Balaton gebaut wurde. Das Ziel dieses Projektes und des Bootseigners ist die Teilnahme am Silverruder, eine sehr poluläre Einhandregatta in Dänemark die rund Fühnen geht mit über 400 Boote am Start.

The code 8 designed by Andrej Justin is a 8m carbon Sportsboat which has been designed for lake Balaton. The goal of this Project and of the Owner is to compete in the Silverruder, a very popular singlehanded regatta in Danmark around the island of Fühnen with over 400 boats participating.

Das Schiff musste also einhandtauglich gemacht werden. Ich konnte meine Solosegler Erfahrung einbringen um den Segelpan zu optimieren und die Elektronik auszubauen, alles mit dem Ziel das Boot einfacher zu machen auch wenn der Wind mal auffrischen sollte!

The boat had to be adapted for solosailing. I could use my solosailing experience to optimize the sail setup and update the electronics, all with the Idea to make the boat easy to handle even if the wind should be a bit stronger!

Ich habe mich also um einige Modifikationen gekümmert auf dem Schiff, die grösste war der Ausbau der Elektronik. Der Pinnenautopilot ist einem leistungsstarken Linearantrieb gewichen, welcher schnell genug ist das Schiff auch bei mehr Wind unter Kontrolle zu haben, das Ganze wird von einem  Instrumentensystem gesteurert welches über hochwertige Sensoren verfügt. Das Schiff ist jetzt ausgerüstet wie ein Mini6.50 mit UKW Funk und AIS zusätzlich aber mit einer Schnittstelle für einen PC damit ein Navigationsprogramm für das Wetterrouting und die Performanceanalyse direkt mit den Borddaten betrieben werden kann.  Eine leichte Lithium-Ionen Batterie ist für die Stromversorgung zuständig.

The biggest task was the electronics update, the tillerpilot came off and I installed a linear drive wich is faster and therefore capable of holding the boat on course even in stronger brezze. The drive is connected to an instrument system which is fitted with precision sensors for a better reaction of the qutopilot and more accurate data. The boat is basically fitted out like a Mini6.50 also with a VHF and AIS on thop of that there is an Interface fo a PC to be able to use navigationsoftware for weather routing and performanceanalysis with real time boat data. The whole lot is powered by a light lithium-ion batterypack.

 

Nordseewoche als Testregatta

Nach der langen Schrauberei gieng es dann im Frühling an die Nordseewoche auf Helgoland mit dem Eigner und drei weiteren Seglern um das Schiff und vor allem unsere Modifikationen zu Testen. Die Bilanz ist positif auch wenn wir gerne mal noch etwas starkwind gehabt hätten um die limiten des Schiffs zu testen 😛 Der nächste Schritt sind dann Zweihand Regatten!

Dass das Schiff spass macht sieht man an den Gesichtern!

After all the modification work we sailed this spring the Nordseeweek on Helgoland with the owner and three other sailors to test the boat and all the modifications we did. The result is very positive even if a test in proper brezze is still missing. The next step is shorthanded racing!

 

 

     

 

Vortrag Stadtwerke Winterthur

Eine andere Aufgabe war ein Kundenanlass der Stadtwerke Winterthur. Ich durfte einen Vortrag über Herausforderungen halten, es gieng um das Minitransat und die Verschiedenen Herausforderungen die Ich bewältigen musste sei es physisch, psychisch, organisatorisch oder technisch. Immer schön wenn die Zuhörer sich für den Vortrag interessieren und ich die Offshoresegelei auch Nichtseglern etwas näher bringen kann.

An other task was a Coroprate Event of Stadtwerke Winterthur. I could hold a presentation about Challanges. My presentation was about all the different kind of challanges: physical-, phsycological-, organisational- and technicalchallanges that I had to overcome in my Minicampaig. Always a pleasure to have people interested in the projects I do and being able to bring them the offshore sailing and its challanges a bit closer.

 

Racing Multi 50

Lomano Takasi

Im Mai war ich für zwei Events und den Überführungen dazu an bord von Reaute Chocolat einem Multi50 Trimaran. Es war ein ziemlicher Schnellstart, denn ich sprang an Bord für eine Überführung mit Armel Tripon durch die Nacht von La Trinite nach Douarnenez. Es war eindrücklich wieviel power ein solcher 15m Trimaran entwickelt, auch die bewegungen im Meer sind gewöhnungsbedürftig, die Boote sind sportlich zu handhaben vor allem ein oder zweihand. Es ist mir bewusst geworden, dass man sehr vorausschauend segeln muss damit man nicht in schwierige Situationen rein kommt.

Lomano Takasi

Als es dann ans Regattieren mit 5 Crew gieng wurde das ganze Potenzial dieser Maschinen sichtbar, die kurzen Grand Prix Regatten waren spekakulär und für die Crew eine herausforderung damit die Timings der Manöver stimmten und die Taktik aufgieng. Ich war als Navigator an Bord und hatte einiges los, denn mir fehlte noch die Erfahrung auf dem Schiff um die Wende und Halsewinkel wirklich im griff zu haben und sattelfest zu sein in den Segelkonfigurationen. Der Rest der Crew war ziemlich beschäftigt mit trimmen und steuern des Bootes, dass hiess dass ich die Taktik, Manöver und Segelwechsel ansagte. Ich habe ne Menge gelernt, wir wurden von Tag zu Tag schneller und funktionierten besser zusammen. Im letzten Race waren wir in Führung und ich habe ein durcheinander gemacht in meinen Notitzen und eine Marke falsch rum gerundet 😛 Das hat mich dann ne grosse Runde Bier gekostet! Es hat auf jeden Fall riesig Spass gemacht den Grand Prix Guyader und Grand Prix Ecole Navale mit dieser Crew zu segeln!

In May I was on board Reaute Chocolat a Multi50 Trimaran for two Events and their deliveries. I was dropped in at the deep end straight with a doublehanded night delivery together with the skipper Armel Tripon in 20kn upwind conditions. It took me half an hour to get used to the motion of the boat and afther a short time I was confident helming the boat at speed upwind. It is impressive how much power these boats create and it is sport to sail them to their full potential. The loads and manoevres don’t seem to be extensively exhausting even if everything is prepared but it is evident that you need to be very poactive when sailing these boats shorthanded.

Racing the boat later on with 5 crew unveiled the full potential of this machines, the short Grand Prix Races were spectacular and for the crew a challange to tine the manoevres well and adabt the tactics quickly in the changing conditions. I was on board as Navigator and had a bit on m then with very little sailing time beforehand on the boat I was not very confident on the up and downwind angles as well as the sail configurations to choose. The rest of the crew is pretty busy trimming and steering the boat, so there was a lot on me calling manoevres, tactics and sailchanges. I have learned a lot we progressed form day to day only to be leading the last race where I messed up my notes and we rounded a mark the wrong way 😛 Not such glorious finish wich cost me a good round of beers!

It was a lot of fun racing with this team on Grand Prix Guyader and Grand Prix Ecole Navale!

Video Reaute Chocolat

 

Teaching Sailtrim

Oliver Tschopp

Vor zwei Wochen war ich in Porto Rotondo (Olbia) um einen Trimmkurs zu geben auf einer Solaris 42 und Solaris 50. Über drei Tage hinweg war es Ziel zu vermitteln wie sich ein Rigg auf einem Segelboot verhält und mit welchen instrumenten man die Segelform anpassen kann um den gewünschten Power im Boot zu haben ohne das es ausser kontrolle gerät. Das Ganze vor einer super Kulisse der Costa Smeralda.

Two weeks ago I was in Porto Rotondo (Olbia) for three days of teaching Sailtrim on a Solaris 42 and Solaris50. Over the three days the goal was to show how a rig works and which means are avalable to change the shape of the sails the way to have the right power in the boat without getting out of control. All that in front of the beautiful coastline of Costa Smeralda

 Oliver Tschopp

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Ein 100% schweizer Duo am Start der Transat Jaques Vabre 2019

Wenn ein deutsch Schweizer auf einen Westschweizer trifft : Simon Koster und Valentin Gautier, zwei Schweizer welche zusammen ohne Röstigraben auf den Schiff den Atlantik überqueren.

In der dynamischen Kategorie der Class40 werden Simon Koster und Valentin Gautier – beide kommen aus der Mini6.50 Klasse, dem Sprungbrett für offshore Segler- an der Transat Jaques Vabre starten im November 2019. Es scheint noch viel Zeit bis 2019, für die zwei Segler hat die Herausforderung jedoch bereits begonnen. Auch wenn ein 100% Schweizer Duo ihrer Kampagne eine starke Identität und gute Kommunikationsmöglichkeiten bietet, steht für die beiden ausser Frage dass die Performance im Vordergrund stehen wird. Um an der Spitze einer Klasse mit einem stetig steigenden Niveau mitreden zu können muss von jetzt das richtige Boot und das dazugehörige Budget gefunden werden.

400 000 € für die Saison

Die Banque du Léman welche seit 2016 die Minitransat Kampagne von Valentin Gautier unterstützt, hat ihr Engagement für das Projekt bereits zugesichert.

Simon und Valentin sind jetzt auf der Suche nach weiteren Partnern welche sie bei diesem einzigartigen Projekt unterstützen. Einzigartig weil die letzte 100% schweizer Crew am Start der berühmtesten Zweihand Atlantikregatta waren die Brüder Ravussin im Jahr 2005, und es ist das erste Mal dass ein West-Deutschschweizer Duo am Start Richtung Brasilien steht. Der Anspruch ist also mit schweizer Gründlichkeit, Qualität und Prezision in diesem Projekt und ohne über den Röstigraben zu stolpern einen Class 40 nach der Route du Rhum diesen Herbst zu kaufen oder zu mieten um damit eine volle Saison zu Trainieren und zu Regattieren. Der Regattakalender von 2019 verspricht eine grosse Vielfalt von Regatten um perfekt für die Regatta mit Kurs auf Salvador de Bahia vorbereitet zu sein.

Sie haben gesagt…

Simon Koster : « Es war bei der Ankunft der Mini Transat auf Martinique, nach dem wir uns zum x-ten mal unsere Erlebnisse der erfolgreich beendeten berichteten, als der Gedanke in uns reifte, sich gemeinsam in

ein neues Abenteuer zu stürzen. Sportlich gesehen ergab das Projekt Sinn. Wir haben in den letzten Jahren hart gearbeitet und konnten bei zahlreichen Gelegenheiten beweisen, dass wir bereit sind, den

Bretonen auf heimischen Territorium die vorderen Plätze streitig zu machen. » 

Valentin Gautier : «Praktisch gesehen hat man als Duo viele Vorteile im Verlauf einer Saison. Wir können nicht nur die Kosten eines solchen Projekts teilen, wir können sie sogar reduzieren. Auch in der Kommu-

nikation ist so ein Projekt extrem vielversprechend: es ist schon eine Ewigkeit her, seitdem sich das

letzte 100 % schweizerische Duo für eine so renommierte Regatta – wie es die Transat Jacques Vabre – zusammengetan hat. Man müsste wahrscheinlich bis zu den Brüdern Ravussin oder Bourgnon zurückgehen, um ein helvetisches Team zu finden, das auf so hohem Niveau so fern der Küste segelt. Ausserdem gab es noch kein Hochseeteam welches aus einem Deutsch – und einem West-Schweizer bestand. Unser Projekt, ist also wirklich innovativ und trägt den leichten Duft von Rösti.» 

Christian Lefaix, General Direktor der Banque du Léman : « Die Banque du Léman unterstützt Valentin jetzt seit zwei Jahren, wir werden Ihn also auch im nächsten jahr mit Simon unterstützen. Ihr Projekt interessiert uns, ein Romand und ein Deutschschweizer, wir wollen wirklich sehen was daraus werden kann. Sie verdienen es dieses Projekt zu machen, wir suchen also weitere Partner welche uns begleiten, und wären sogar bereit unser Platz her zu geben an einen grossen Sponsor wenn dies nötig sein sollte. Was zählt ist, dass die Beiden ihr Projekt realisieren können. »

Der Class40 : 

  • 40 Fuss = 12,19 Meter lang
  • Segelfläche am Wind : 115 m2
  • Fixer Mast und Kiel

Die Transat Jaques Vabre : 

  • Transatlantik Regatta zu Zweit zwischen Le Havre (Normandie) und Salvador de Bahia (Brasilien)
  • 4 350 Meilen= 7 001 Kilometer
  • 14. Ausgabe im Jahr 2019
  • Zwischen 20 und 30 Class40 am Start für etwas mehr als 20 Tage Regatta

Et voila jetzt wisst ihr alles, es gibt noch viel zu tun aber der Start ist gemacht!

Jetzt fehlt noch der Deutsch-Schweizer Sponsor 😉

Simi

The Frog on the Front

Habt Ihr auch schon den diesjährigen Bucher + Walt Katalog bei euch?

Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit bei Bucher + Walt für ihre langjährige Unterstützunng in Sachen Ausrüstung bedanken.

 

 

Simon Koster: looking back at a memorable achievement

Two day after his arrival in Le Marin, in a beautiful 3rd position in the Mini Transat, Simon tells us about his race, his feelings, his physical state and much more.

« It’s been an amazing journey and I am thrilled to finish on the podium of the Mini Transat. The beginning of the leg was tough: we all knew that there would be a nice shift alongside the African coats, by Morocco; but there are also many fishermen there, with no lights, fishing nets and all sorts of dangers in the water, especially at night. It was quite scary, because we could hear on VHF radio what was going on with the others… Some guys had to dive at night, or get out of fishing nets somehow, it wasn’t reassuring!

Then as I was approaching the Cape Verde Islands, the leash that holds the daggerboard up broke so the board went suddenly down and broke immediately, due to the effort. I had to take out my saw and get rid of it; it was quite a lot of work but I didn’t loose much time, and I haven’t missed it during the crossing, so it wasn’t too much of a big deal.

I knew I was second when we rounded the Cape Verde islands; at this stage I still had radio contact with the others, but I lost my BLU soon after; probably chafe on the cable inside the mast, I don’t know yet.

From then on I followed the routing plan we set, which meant sailing slightly North of the direct route. It was going well, but I was sailing in blind mode; I didn’t have a clew where my opponents were… It became more and more difficult, and nerve wracking, especially when the weather deteriorated after the middle of the crossing. Every time I was stuck under a cloud I was imagining the others going at full speed… It was getting harder and harder mentally.

Finally, when I arrived in Le Marin; I got relieved, because I had no idea if there were already ten boats in the harbor… When the photographers boat arrived alongside me, they told me there were only two boats in the harbor… I was super-happy.

I’ve had a great time since I have arrived in Le Marin. I slept a lot during the first night, but then I also wanted to be on the pontoon to welcome all the others sailors when they arrived.  When I look back at my race I have only great memories. I even packed enough food this time, so I didn’t starve! The conditions were just ideal; not too much wind, not too light either; very often 18-20 knots from behind, and big surfs! It was fabulous.

Der Schweizer Segler Simon Koster, glänzender Dritter der Mini Transat

Der Schweizer Segler Simon Koster erzielte den dritten Platz in der Mini-Transat (Atlantiküberquerung in zwei Etappen zwischen La Rochelle und Le Marin (Martinique).

Der Skipper von Eight Cube war Sechster in der ersten Etappe zwischen La Rochelle und Las Palmas und profitierte in der zweiten Etappe von günstigeren Wetterbedingungen für sein Segelboot, das eine Vorliebe für starken Gegenwind hat. Am Mittwoch um 13 Uhr, 4 Minuten (Schweizer Zeit) fuhr er in Hochform durch die Ziellinie der 2. Etappe. Er brauchte 13 Tage, 22 Stunden, 56 Minuten und 10 Sekunden, um Le Marin mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 8,78 Knoten zu erreichen.

„Ich bin überglücklich, dass ich in Le Marin angekommen bin und freue mich sehr, dass ich auf dem dritten Platz gelandet bin”, erklärte er. „Seit zehn Tagen habe ich keinerlei Informationen mehr erhalten, weil ich die Antenne meines BLU-Radios abgebrochen habe. So erfuhr ich erst am Ziel meine Platzierung. Ich bin froh, denn ich habe hart gearbeitet, um dieses Ziel zu erreichen.»

Simon schließt sein Mini-Transat als Dritter in der Etappe bei der Prototypenkategorie mit einer Gesamtregattazeit von 24 Tagen, 6 Stunden, 5 Minuten, 40 Sekunden ab, die es ihm – vorbehaltlich der Zustimmung der Jury – ermöglichen sollte, in der Gesamtwertung den dritten Platz zu belegen.

Nachdem Simon die meiste Zeit der Regatta über dicht hinter dem großen Leader und Favoriten Ian Lipinski lag, blieb er in der zweiten Hälfte der Atlantiküberquerung etwas zurück. Da er etwas nördlich vom direkten Kurs segelte, profitierte er weniger von den starken Winden als sein direkter Gegner, der Deutsche Jörg Richers, der dann auf dem Siegerpodest Zweiter wurde.

Simon erzielte jedoch eines der besten Ergebnisse der Schweizer Regattasegler, die an der Mini Transat beteiligt waren. Zur Erinnerung: Yvan Bourgnon war 1995 Sieger, sein Bruder, der verstorbene Laurent, wurde 1987 Zweiter, Justine Mettraux war im Jahr 2013 auf dem zweiten Platz in der Serien-Kategorie, während Bernard Stamm 1995 ebenfalls Dritter wurde. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass Simon Koster bereits im Jahr 2013 Dritter in der Serien-Kategorie war und heute ein neues Kapitel in der sehr reichen Geschichte des Schweizer Hochsee-Segelns beginnt.

Simon hat sich seit über zwei Jahren sehr gewissenhaft auf diese Regatta vorbereitet. Bei der Mini Transat 2015 landete Simon auf Platz sieben, obwohl sein Boot gerade erst drei Monate vor Regattabeginn vom Stapel lief. Er startete die Regatta an Bord desselben Prototyps SUI 888 mit abgerundetem Bug, den er mithilfe der Schiffswerft Mer Forte von Michel Desjoyeaux entwickelt hatte.

Simon Koster will diesen Mini Transat nutzen, um weitere Projekte zu planen, unter anderem die Teilnahme an der Route du Rhum 2018.

Swiss sailor Simon Koster, splendid third of the Mini Transat

Swiss sailor Simon Koster Koster has just achieved one of the best  recent performances of Swiss offshore sailing, finishing third of the Mini Transat La Boulangère (Atlantic crossing between La Rochelle and Le Marin (Martinique), in two legs.

Sixth of leg one, between La Rochelle and Las Palmas, the skipper of Eight Cube met conditions that were more favorable to his boat during leg two, with stronger winds. He crossed the arrival line in great shape and spirits on Wednesday, at 1:13 04’’ PM (CET), after 13  days, 56 minutes and 10 seconds at sea, at an average speed of 8,78 knots.

« I am very happy to touch land in Le Marin, and also to finish third », he said. « I haven’t had any information for the past ten days because I broke the radio antenna (the cable, I guess), so I didn’t know if there would be ten boats in the harbor when I arrive… I am super happy because I have been working very hard to get there. A podium is fantastic! »

Third of the second leg in the prototypes category, Simon’s aggregated time over both legs is 24 days, 6 hours, 5 minutes and 40 secondes. He should, after the jurys’ approval, end up third overall.

Simon sailed at the front of the fleet during the entire regatta, in the wake of race leader and favorite Simon Lipinski. He lost some ground during the second half of the Atlantic crossing, letting his direct opponent, German Jörg Richers grab the second place thanks to an efficient southerly route.

Simon worked very hard towards his objective, over the past two years. Seventh in 2015 with the same boat SUI 888 (fresh out of the yard), with its distinctive scow bow, developed with the support of Michel Desjoyeaux’s yard, Mer Agitée, he now ambitions to benefit from this Mini Transat to develop new and more ambitious projects, including a participation in the Route du Rhum 2018.

 

Suspense on the Atlantic!

North, South or Centre? Very wise who who knows! Fact is, the Atlantic is not as it should, with lovely and regular tradewinds. It is instead very unsettled, with brutal squalls and calms, and seems very unpredictable. In this context, everything is possible, the better like the worse, and it is a nerve wracking situation for all the competitors!

Simon made a big gain in the past hours and is back in second place, sailing slightly North of the direct route (and heading back North again). Jörg Riechers, his direct opponent, is the furthest South amongst the race leaders and he is currently fast. It is however impossible to properly analyse the weather and the position of the sailors: one cloud can mean strong winds – or no wind… And those clouds are very local.

One thing is sure: Simon is doing a fantastic race and giving it all. There are now approximately 500 milles left to Le Marin and the last days of racing will be more intense – and interesting to follow – than ever.

Fantastic Simon consolidates his second place overall!

Simon is still second overall, and consolidating his position. Ian Lipinski extended his lead overnight (now 91 milles over Simon) whilst the Swiss skipper is now 17 milles ahead of Jörg Richers. Unfortunately, Romain Bollinger, one of Simon’s direct opponents for the overall ranking, seems to have a problem and was stopped this morning; a supporting boat is sailing towards him.

The « Atlantic gamble » has started, with some sailors – including Jörg – gibing towards the South overnight. Simon and Ian carry on towards the North, at approximately 9 kts.

Simon solid second after the Cape Verde islands

Simon KOSTER / Proto 888 / Copyright Christophe Breschi

Simon Koster and all the Mini Transat participants are now heading west towards the Caribbean; they have 2’000 milles in front of their bows; roughly ten days of relentless sailing.

Simon is a brilliant second, 75 milles behind race favorite Ian Lipinski but 15 miles ahead of Jörg Richers and 50 milles in front of fourth placed Andrea Fornaro and the rest of the pack. In other words: he is doing great.

Unfortunately for them, some of his direct competitors have had serious technical problems. Both Arthur Léopold-Léger and Erwan Le Mene, respectively 2nd and 3rd of the first leg, have had to stop in order to repair rudder problems, in the Cape Verde Islands for Léopold-Léger and Dakar for Le Mene.

Romain Bolzinger and Aurelien Poisson are therefore Simon’s direct opponents, and the race will be tight all the way to Le Marin.

Bereit zum großen Sprung über den Atlantik!

Simon KOSTER / Proto 888

Simon hat während seines Aufenthalts auf den Kanarischen Inseln nicht viel Freizeit gehabt! Er erzählt uns, wie er seine Zeit seit seiner Ankunft nach der ersten Etappe auf der Insel verbrachte.

„Ich musste die schräge Kielplatte reparieren, so das Boot war die meiste Zeit nicht im Wasser. Ich nahm den Kiel ab, um die Reparaturen durchzuführen. Dann bekam ich einen kleinen Schreck, denn als alles fertig war, war der Kran in Las Palmas de Gran Canaria kaputt… Aber nun ist alles geregelt, und das Boot ist wieder im Wasser.

Während des Zwischenstopps habe ich 2-3 Stunden pro Tag auf dem Boot gearbeitet und mich auch etwas ausgeruht. Die Stimmung zwischen allen Wettbewerbern ist bestens und jeder hilft jedem, es ist fantastisch.

Viel Unterstützung erhielt ich auch von meinem Schweizer Freund Lukas Erni, der mit seiner OVNI 43 über den Atlantik segelt. Ich blieb mit ihm an Bord und genoss eine sehr willkommene „Schweizer Solidarität“.

Jetzt kann ich es gar nicht erwarten, wieder an den Start zu gehen. Die Wetterprognose für den Start sieht mit Passatwinden mit einer Stärke von 20 Knoten sehr gut aus. Das ist perfekt für mich, und so sind endlich die Bedingungen erfüllt, die ich mir für mein Boot erhofft habe!

Noch ist nichts entschieden, das Siegerpodium ist noch frei. Die Top 2 werden schwer aufzuholen sein, aber der 3. Platz liegt in nur 1h40 vor mir. Also ist noch alles möglich!“

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